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Allgemeines zum Hundeführerschein

ÖKV - Mitgliedsvereine leisten mit der Durchführung von Erziehungskursen und den vielen Prüfungen in den verschiedenen Ausbildungssparten (27.291 registrierte geprüfte Hunde im Jahr 1999) bereits heute einen wichtigen Beitrag bei der Vermittlung der Sachkunde für Hundehalter und bei der Grundausbildung von Hunden. Der ÖKV-Hundeführschein ist ein flächendeckendes und einheitliches Angebot mit gleichen Qualitätsstandards für alle Hundehalter.

Der ÖKV-Hundeführschein ist eine Prüfung mit einheitlichem Zertifikat. Der "ÖKV - Hundeführschein" bestätigt, dass ein bestimmter Hundehalter sachkundig ist und sich ein bestimmter Hund zum Zeitpunkt der Prüfung ausgebildet und sozialverträglich gezeigt hat.

Vorbereitungskurse und Prüfungen zum ÖKV-Hundeführerschein werden von den ÖKV-Vereinen nach einheitlichen Kriterien durchgeführt, wobei nur geprüfte Trainer und lizenzierte Prüfer (ÖKV-Leistungsrichter) eingesetzt werden.

Die drei Säulen des ÖKV -Hundeführscheines
Die Ausbildung und Prüfung im Rahmen des ÖKV - Hundeführscheines basieren auf folgenden drei Säulen:

Säule 1: Sachkunde des Hundehalters (Wissen über Hundeverhalten und Hundehaltung)
Im Rahmen der Vorbereitungskurse wird den Teilnehmern umfangreiches Wissen über Hunde und Hundehaltung vermittelt. Das erlangte Wissen wird im Rahmen einer schriftlichen Sachkundeprüfung abgefragt. Ein Fragen- und Antwortkatalog steht zur Verfügung.

Säule 2: Gehorsam des Hundes
Hunde müssen jederzeit durch den Hundeführer kontrollierbar sein - sie müssen gehorsam sein. Die Ausbildung geschieht durch den Hundehalter selbst, unter fachmännischer Anleitung geprüfter Trainer. Der Gehorsam des Hundes wird im Rahmen der praktischen Prüfung überprüft.

Säule 3: Sozialverträglichkeit des Hundes (mit Elementen aus Verhaltenstests)
Neben dem Gehorsam wird das Verhalten des Hundes in nachgestellten Alltagssituationen überprüft. In diesen Übungen mit den strengen Anforderungen an den Hund sind wesentliche Elemente eines Verhaltens- bzw. Wesenstests abgedeckt. Der Sozialverträglichkeit des Hundes wird im Rahmen der praktischen Prüfung überprüft.

Vorbereitungskurse

Hundehalter können das geforderte Können und Wissen in den von ÖKV-Vereinen angebotenen Vorbereitungskursen erwerben. Teilnahmeberechtigt ist jeder Eigentümer oder Betreuer eines Hundes; eine Mitgliedschaft in einem ÖKV - Mitgliedsverein ist nicht erforderlich. Bei Kursbeginn ist das Vorliegen einer Hunde-Haftpflicht-Versicherung nachzuweisen und ein gültiger Impfausweis (Tollwutimpfung) vorzulegen. Es sind grundsätzlich alle Hunde, Rassehunde und Mischlinge, ohne Rücksicht auf ihre Größe zugelassen, die mindestens 12 Monate alt sind.

Alle Kursteilnehmer erhalten schriftliche Schulungsunterlagen mit dem Inhalt : Hundehaltung allgemein, Erziehung des Hundes, Wesen und Verhaltenseigenschaften des Hundes, Informationen über geltende Gesetze, Verordnungen und Bestimmungen zur Hundehaltung.
Unter der Leitung und Aufsicht eines geprüften Trainers werden Übungen zum Gehorsam und zur Sozialverträglichkeit des Hundes durchgeführt, die die Teilnehmer auf die praktischen Prüfungsanforderungen zum ÖKV - Hundeführschein vorbereiten.

Prüfung
Hundeführschein-Prüfungen können alle Mitgliedsvereine des ÖKV veranstalten. Die Prüfungen sind öffentlich. Sie können ganzjährig an jedem Tag durchgeführt werden. Sie können sowohl auf Vereinsübungsplätzen und Sportplätzen, als auch an einem öffentlichen Ort durchgeführt werden, sofern eine genügend große Personengruppe, Lärmbelastung und Fahrzeugbewegungen vorhanden sind.

Die Teilnahme an einer ÖKV - Hundeführschein - Prüfung ist nicht an eine Mitgliedschaft in einem ÖKV - Verein gebunden. Auch ist die Teilnahme an einem Vorbereitungskurs nicht zwingend erforderlich. Es sind grundsätzlich sind alle Hunde, Rassehunde und Mischlinge, ohne Rücksicht auf ihre Größe zugelassen, die mindestens 12 Monate alt sind.

Vor Beginn der Prüfung im praktischen Teil sind die zu prüfenden Hunde einer Unbefangenheitsprobe zu unterziehen. Bestandteil der Unbefangenheitsprobe ist die Überprüfung der Identität des Hundes (z.B.: Überprüfen der Tätowier- bzw. Microchip-nummer). Der Prüfer darf einen Hund bei augenscheinlichen Wesensmängeln, insbesonders bei Aggressivität gegen Menschen und Hunde nicht zur Prüfung zulassen.

Die Prüfungen können nur von anerkannten ÖKV - Leistungsrichtern (siehe Richterliste des ÖKV) abgenommen werden. Das Ergebnis der Prüfung ist mittels Bewertungsliste vom jeweiligen Prüfer an das ÖKV-Büro zu übermitteln. Die erfolgreichen Prüfungsteilnehmer erhalten den ÖKV- Hundeführschein. Zusätzlich können entsprechende Urkunden und Hundeplaketten gegen Kostenersatz ausgegeben werden. Die erforderlichen Prüfungsformulare (Richterblätter, Bewertungslisten, Hundeführscheine, Plaketten) sind im ÖKV-Büro erhältlich.

Ablauf der Prüfung
Sachkundeprüfung des Hundehalters:

Der Prüfling erhält 30 Fragen aus verschiedenen Bereichen (willkürliche Auswahl aus 250 Fragen aus den Gebieten: Allgemeines Wissen über Hundehaltung in der heutigen Gesellschaft, artgerechte Haltung, Pflichten des Hundehalters, Gesetze, Verordnungen und Bestimmungen zur Hundehaltung, Erste Hilfe beim Hund, Hygiene und Gesundheit, Verständigung zwischen Mensch und Hund, Erziehung, Wesen, Trieb- und lnstinktveranlagung, Körpersprache und Ausdrucksverhalten des Hundes, Konditionierung, usw. Die Sachkundeprüfung gilt als bestanden, wenn mindestens 70 % der Fragen richtig beantwortet wurden.


 

Fragen zum Hundeführerschein / << Download Hundeführerscheinfragen >>


 

Erläuterungen zur Hundeführschein-Prüfung (HFS)
Allgemeines :

Die Hundeführscheinprüfung (HFS) ist derzeit eine ganz normale Prüfungsstufe im ÖKV-Prüfungssystem, so wie BgH-A, BgH-1, usw.

Es sind derzeit mit der HFS-Prüfung keine Vorteile für den Hundehalter im Bezug auf Hundehaltung und Hundehalteverordnungen verbunden. Derzeit ist es den Gemeinden vorbehalten, für ihr Gebiet Beschränkungen, aber auch Bedingungen für eine Erleichterungen den Nachweis einer Hundeausbildung (z. B. einen Hundeführschein) zu erlassen. Praktisch kann derzeit jede Gemeinde eigene Bedingungen aufstellen, wie es in Deutschland schon die verschiedensten Arten von Sachkundenachweisen für den Hundehalter und die verschiedensten Wesenstests für den Hund gibt. Der ÖKV-Hundeführschein soll den Bürgermeistern zeigen, daß sie nichts eigenes erfinden müssen. Möglichst viele Hundehalter sollten diesen HFS vorweisen können. Ob die Politiker das annehmen werden, steht in den Sternen, aber wir können im Vorfeld und freiwillig die Bereitschaft der verantwortungsbewußten Hundehalter demonstrieren.

Allen Vereinen wird deshalb dringend empfohlen Kurse und Prüfungen für den HFS anzubieten. Es ist die Chance, die Kompetenz des ÖKV und seinen Vereinen herauszustellen, nach dem Motto : Der ÖKV - Ihr Partner in Hundefragen.

Die HFS-Prüfung ist vom organisatorischen Aufwand nicht zu unterschätzen und bedarf einer guten Vorbereitung. Der Prüfungsleiter braucht unbedingt ein bis zwei Helfer.

Beurteiler:
Als Beurteiler müssen ÖKV-Leistungsrichter für Gebrauchshunde, Obediencehunde, Agilityhunde, Rettungshunde und Jagdhunde eingesetzt werden.

Auswertung:
Sowohl bei der Sachkundeprüfung des Hundehalters als auch bei der Gehorsams- und Sozialverträglichkeitsprüfung des Hundes müssen jeweils 70 % der Punkte erreicht werden um die HFS-Prüfung zu bestehen.

Gesamtbewertung:

  • 130- 125 Punkte - vorzüglich
  • 124 - 117 Punkte - sehr gut
  • 116 - 104 Punkte - gut
  • 103 - 91 Punkte - befriedigend
  • 90 - 0 Punkte - mangelhaft

Sachkundeprüfung des Hundehalters:
Der Multiple Choice Test besteht derzeit aus 141 Fragen. Zu beantworten sind 30 willkürlich ausgewählte Fragen. Von diesen 30 Fragen müssen 70 % ( = 21 ) richtig beantwortet werden, um eine positive Bewertung zu erhalten.

Bewertung :

  • 30 - 29 richtige - vorzüglich
  • 28 - 27 richtige - sehr gut
  • 26 - 24 richtige - gut
  • 23 - 21 richtige - befriedigend
  • 20 - 0 richtige - mangelhaft

Die 30 Fragen sollen willkürlich erst kurz vor der Prüfung ausgewählt werden, so daß der Prüfling sich nicht auf bestimmte Fragen vorbereiten kann und möglichst alle Antworten kennen muß.

Man kann für die Prüfung für jeden Prüfling den kompletten Multiple Choice Test ausdrucken und die 30 ausgewählten Fragen markieren. Wenn mehrere Prüflinge gleichzeitig geprüft werden, sollen nicht alle die gleiche Fragenauswahl bekommen bzw. ist darauf zu achten, daß nicht abgeschrieben wird.

Die Beantwortung der 30 Fragen muß unter Aufsicht des Leistungsrichters erfolgen, der erforderliche Zeitaufwand beträgt ca. 15 bis 20 Minuten.


Gehorsams- und Sozialverträglichkeitsprüfung des Hundes:
Es wird empfohlen diesen Teil der HFS-Prüfung, obwohl er auch auf Hundesportplätzen erfolgen kann, an öffentlichen Orten durchzuführen, z.B. Fußgängerzonen, dafür geeignete Straßen und Plätze, Parkplätze von Einkaufszentren, und ähnlichem. Der Zeitaufwand für Gehorsam und Sozialverträglichkeit ist dem der BgH-2 gleichzusetzen, ca. 8 - 10 Minuten pro Prüfling.

Bewertung:

  • 100-96 Punkte - vorzüglich
  • 95 - 90 Punkte - sehr gut
  • 89 - 80 Punkte - gut
  • 79 - 70 Punkte - befriedigend
  • 69 - 0 Punkte - mangelhaft

Dokumentation:
Die Prüflinge erhalten bei positiven Abschluß den HFS. Es kann zusätzlich eine Urkunde ausgestellt werden. Die Eintragung in das Leistungsheft erfolgt mit der Abkürzung HFS, und unter A die Sachkunde mit max. 30 Punkten, unter B Gehorsam und Sozialverträglichkeit mit max. 100 Punkten.
Die Ergebnisse der HFS-Prüfung müssen, wie alle anderen Prüfungen, mittels komplett ausgefüllten Bewertungslisten dokumentiert werden. Bis zum Druck eigener Bewertungslisten für HFS-Prüfungen können die vorhandenen BgH-Bewertungslisten verwendet werden. Die BgH-Bewertungslisten müssen deutlich mit HFS gekennzeichnet werden, die Punkte für die Sachkunde und die Gehorsam und Sozialverträglichkeit werden mit einem Schrägstrich getrennt eingetragen ( z.B.: 28/94 ). Wenn die Prüfung bestanden wurde, sind die Gesamtpunkte und die dazugehörige Note einzutragen. Wenn bei der Sachkundprüfung des Hundehalters und/oder bei der Gehorsams- und Sozialverträglichkeitsprüfung des Hundes 70 % der Punkte nicht erreicht wurden, erfolgt keine Eintragung der Gesamtpunkte und als Note mangelhaft.

Ausstellung des Hundeführscheines bei Nachweis höherer Prüfungen :
Der HFS kann auch ausgestellt werden wenn folgende erfolgreich abgelegten Prüfungen nachgewiesen werden : BgH-2 / GH-1,2,3 / FH-1,2,3, SchH-1,2,3 / IPO-1,2,3 / Agility-1-2-3, RH-E, RH-F-A,B / RH-FL-A,B / RH-T-A,B / RH-L-A,B,C / RH-W-A,B,C / Jagdhundeprüfungen

Die Ausstellung kann von einem Vereinsvorsitzenden oder einem Leistungsrichter vorgenommen werden.

Die Ausstellung des HFS ist mittels einer Bewertungsliste (siehe oben) oder mittels einer Liste mit folgenden Daten zu dokumentieren.

  • Name des Hundehalters
  • PLZ und Wohnort
  • Straße
  • Name des Hundes
  • Zuchtbuchnummer
  • Wurftag
  • Geschlecht
  • Tätowierung /Chip
  • Daten der nachgewiesenen Prüfung ( Veranstalter, Art, Datum, Ergebnis, Leistungsrichter )
  • Austeller des HFS
  • Ausstellungsdatum des HFS

Veranstaltungsgenehmigung:
Alle ÖKV-Prüfungen haben Öffentlichkeitscharakter. Deshalb muß für die HFS-Prüfung, so wie für alle ÖKV-Prüfungen, eine Veranstaltungsgenehmigung vorliegen. Sie wird von den dafür autorisierten Verbandskörperschaften bzw. dem ÖKV-Leistungsreferat ausgestellt. HFS-Prüfungen können in Zusammenhang mit anderen Prüfungsstufen durchgeführt werden.

Formulare, Plaketten:
Die Formulare sind im ÖKV-Büro oder in den Büros der Verbandskörperschaften (ÖGV, SVÖ, ÖRV, VHV, usw. ) erhältlich :

  • Formular Hundeführschein empfohlener VK Euro 4.-
  • HFS-Plakette für den Hund empfohlener VK Euro 5.-
  • HFS-Pin für den Hundehalter empfohlener VK Euro 4.-
  • Fragenkatalog (Multiple Choice Test) richtige Antworten fett gedruckt empf. VK Euro 4.-
  • Fragenkatalog (Multiple Choice Test) neutral, ohne richtige Antworten empf. VK Euro 4.-

Prüfungsgebühr:
Empfohlene Prüfungsgebühr für den HFS : 16,- Euro.

Ursprünglich war vorgesehen die HFS-Prüfung kostenlos anzubieten. Es wäre eine große Chance für die Vereine sich in ihrer Gemeinde als kompetenten Ansprechpartner für Hundefragen darzustellen und zugleich kostenlos ein Service für die Hundehalter ihrer Gemeinde zu bieten. Die Akzeptanz und Unterstützung der Gemeinde, die der Verein für die Erhaltung eines Platzes oftmals bitter nötig hat, würde sich mancherorts entscheidend verbessern.

 

Sie möchten Mitglied beim ÖCNHS werden?

Laden Sie sich das Anmeldeformular herunter und lesen die Statuten des ÖCNHS. Anmeldeformular ausfüllen und an die Geschäftsstelle (per Post oder per E-Mail) senden:

Geschäftsstelle:


Eva-Maria Kernpüller
Grub 222
2832 Thernberg

Tel.: +43 (0)2629 21464
E-Mail: evacreativ@gmail.com
 

Mitgliedsbeitrag


(ab 01.01.2017)


- Einzelmitgliedschaft: € 35,-
- jedes weitere Familienmitglied: € 15,-
- Beitrag UH* € 30,-
 

Bankverbindung:


Raiffeisenbank Hartberg,
Konto 2062321 | BLZ 38403
IBAN: AT58 3840 3000 0206 2321
BIC: RZSTAT2G403

Newsflash

WICHTIGE ZUCHTINFORMATIONEN!
Seit 13.Nov. 2017 hat der ÖKV auf die Vereinsverwaltung (Vv) NEU umgestellt. Es sind alle aktuellen Deckmeldungen nicht mehr vorhanden, bei den Wurfmeldungen sieht es nicht anders aus. Die Zugangvergabe für Vorstandsmitglieder, Mitglieder und Züchter funktioniert leider auch nicht zufriedenstellend.
Daher bitten wir die Zuchtstätten die Deck- und Wurfmeldungen wie früher selber auszufüllen und die Eintragung in der Vv NEU bis auf Widerruf zu unterlassen. Wenn die Vv NEU des ÖKV zufriedenstellend und fehlerlos arbeitet, werden wir jede Zuchtstätte per Mail und mit den Zugangsdaten zur Vv NEU informieren.


Danke für Euer Verständnis
Mit kameradschaftlichen Grüßen
Der ÖCNHS-Vorstand

Fotos

Ansprechpartner

Präsidentin: Elisabeth Heis-Frei (Email)
Zucht: Hans Peter Heis (Email)
Ausstellung & PR: Mag. Franz Krenn (Email)
Finanzen: Eva-Maria Kernpüller (Email)
Tierschutz: Petra Brantner (Email)
Fachsektion Jagd: Franz Elsner (Email)

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